In Dülmen zum Fliegenfischen auf Hecht

In Dülmen zum Fliegenfischen auf Hecht - Bulderner SeeDas Angeln mit Fliegenrute auf Hecht & Co. liegt auch im Münsterland seit einigen Jahren voll im Trend. Der Drill mit der Fliegenrute: unvergleichlich. Und genau das schätzen die Anhänger dieser Angelmethode. Es ist eben ganz anders als das Spinnfischen.

Nach meinem Ausflug im April an die Ostsee auf Meerforelle, da kommt mir der arbeitsfreie 1. Mai gerade recht – Hechtschonzeit „is over“. Also geht es raus an die Vereinsgewässer in Dülmen zum Fliegenfischen auf Hecht. Bedeckter Himmel, leichter Regen, 10-11° Celsius: Das ist ideales Angelwetter auf Raubfisch.

Diesmal habe ich mich für eine 2,5 Meter lange Fliegenrute der Klasse 5/6 entschieden – das ist also eher leichtes Gerät. Gefischt wird mit schwimmender Vollschnur WF 6/7, weil die Rute einen recht schnellen Blank hat. Es kommt eine halbautomatische Rolle zum Einsatz, wo ich die Schnur mit einem Ratschenhebel wieder bequem aufnehmen kann. Als Vorfach setze ich ein sogenanntes „Braided Leader“ ein (das ist ein geflochtenes Vorfach / aber etwa 1,2 m 40er oder 50er Monofil tun es auch), dazu dann ein langes Stahlvorfach als Spitze.

In Dülmen zum Fliegenfischen auf Hecht - Esox lucius

Ich wechsele wiederholt meine Angelstelle. Der Hecht wird ja nicht zu mir kommen. Ich muss seinen Standplatz und ihn suchen und finden. Zwei Angelkollegen machen Fotos, als ich den ersten kleinen Räuber am Haken habe. Mein Watkescher auf dem Rücken ist groß wie ein Wagenrad. Hätte ich nicht besser den kleineren mitnehmen sollen? Die Frage erübrigt sich recht schnell, als der erste ordentliche Hecht dieses Jahres auf die Schuppen gelegt ist – 66 cm, 1,6 kg.


Mein Dank geht an die zwei Angelkollegen von den Angelfreunden 99 Hiddingsel für die Überlassung des Bildmaterials.

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