Tauchen wir mal ab

Kettbachteich und Bulderner SeeEs ist Sonntag, gutes Maiwetter, und ich will an die frische Luft. Also schnappe ich mir so eine kleine Minikamera, Gummistiefel und dazu noch eine Regenjacke, denn am späten Nachmittag sind heftige Regenschauer und Gewitter angesagt. Anlaufpunkte sind der Dülmener Kettbachteich und Bulderner See.

Wie sieht ein Fisch die Welt ?

Die kleine Kamera muss jetzt zeigen, was sie alles aufnehmen kann. Und schon geht es ab ins kühle Nass. Der Kamerablick nach oben hinaus ist ab einem gewissen Winkel eingeschränkt, weil die Wasser-Luft-Schicht da wie ein Spiegel wirkt und nur noch den dunklen Grund reflektiert. Die Sicht direkt nach oben und hinaus ist frei. So sieht auch ein Fisch die Welt außerhalb seines Elementes. 

Im Uferbereich pulsiert das Leben

Innerhalb zwei kleiner Spaziergänge kann ich Wasserläufer, Großmuscheln, Köcherfliegenlarven (Sprock), Laichkraut, Tannenwedel und jede Menge Kaulquappen aufnehmen. Schwärme von Fischbrut zeigen sich am Ufersaum noch nicht. Doch das Blässhuhn sitzt jetzt genauso im Nest wie die Amseln fleißig auf Nahrungssuche für die Jungen sind.

 

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